Wie Emotionscoaching dir hilft, deine Ziele zu erreichen

Gefühle und Emotionen sind etwas äußerst Menschliches. Positive Gefühle stärken und mobilisieren. Sie können aber auch übersteuern und außer Kontrolle geraten lassen. Negativ empfundene Gefühle wie beispielsweise Ärger können uns schwächen und uns am Erreichen unserer Ziele hindern. Das passiert insbesondere dann, wenn unser Stresszentrum im Gehirn übersteuert und wir in bestimmten Situationen keinen klaren Gedanken mehr fassen können. Somit gehen unsere Emotionen nicht mehr ihrer natürlichen Funktion nach. Wir Coaches beschreiben sie dann als dysfunktionale Emotionen. Negative Erlebnisse können der Auslöser dafür sein. Emotionscoaching hilft uns unsere Emotionen wieder in die natürliche Funktion zu bringen.

Wenn Emotionen übersteuern

Nehmen wir als Beispiel die Emotion Angst. Angst hat für uns eine nützliche Funktion. Sie lässt uns vorsichtig sein und schützt uns vor waghalsigen Manövern. Die Angst kann aber auch in Situationen, die rational gesehen gar nicht so gefährlich sind, übersteuern und uns in unserem Handeln blockieren. Wir würden am liebsten so reagieren, wie wir es als Urmenschen getan hätten, wenn ein  Säbelzahntiger in der Nähe wäre: Angriff, wegrennen oder totstellen! Heute sollst du beispielsweise einen Vortrag halten und hast dich optimal vorbereitet. Sobald du an der Reihe bist geht dein Puls aber an die Decke, du fängst an zu schwitzen und kannst dich überhaupt nicht konzentrieren. Eigentlich wolltest du professionell auftreten aber davon kann jetzt keine Rede sein.

Im Coaching mit Emotionen beschreiben wir dies als “Klare Sicht – Gefühlte Barriere”. Du weißt genau, was zu tun ist, kommst aber nicht in die Umsetzung, weil deine Emotionen und Gefühle dich dran hindern. Eine Barriere manifestiert sich oft aus Erfahrungen deiner Vergangenheit. Neben der oben beschriebenen Vortragsangst gibt es selbstverständlich weitere Gefühle und Emotionen, die Dysfunktionalitäten aufweisen können. Scham, Schuld, Ärger oder Trauer gehören beispielsweise dazu. Im Coaching behandeln wir diesen emotionalen Stress auf neuromnaler Ebene, um deine Emotionen wieder ihre natürliche Funktion zu bringen.

Beispielthemen, die dich aus der Bahn werfen können

Prinzipiell können alle Themen behandelt werden, die mit emotionalem Stress behaftet sind. Hierbei geht es um die gezielte Verarbeitung von Stresserlebnissen und der Abbau emotionaler Blockaden. Stresserlebnisse sind negative Erlebnisse, die noch nicht verarbeitet und sozusagen im Nervensystem „stecken geblieben“ sind. Eigentlich ist das Ereignis längst geschehen, jedoch beschäftigt es dich nach wie vor. Bei diesen Erlebnissen kann es sich z.B. um Kränkungen, Konflikte, Trennungen, Niederlagen, Misserfolge, finanzielle „Durststrecken“, Unfälle und Verletzungen oder um stressende Erfahrungen, wie z.B. einen turbulenten Flug handeln. Auch Konflikte in Beziehungen (z.B. Partnerschaft oder Eltern-Kind) und situationsbedingte Emotionsausbrüche können durch Coaching aufgelöst werden und zu einem positiven Beziehungsmuster führen.

Aus der Praxis kann ich von Anliegen berichten, bei dem sich ein Klient gerne selbst verwirklichen wollte, aber der Gedanke an die Verantwortung ihm die Kehle regelrecht zuschnürte.
Ein Klient hatte starke Schwierigkeiten eine Partnerin kennenzulernen, weil er beim Kennenlernen aufgrund seiner Aufregung keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Ein weiteres Anliegen drehte sich um „stecken gebliebenem“ Liebeskummer, der die Klientin seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr losließ.

Auch blockierende Umstände im Außen können im Coaching behandelt werden. Werden solche äußeren Blockaden oder Stressthemen im Innen (also in dir selbst) gelöst, so ändern sich die Dinge häufig auch im Außen. Der Versuch, die Dinge im Außen zu beheben, lässt die Blockade häufig noch stärker werden.

Der Prozess und das Ziel im Coaching

Im Coaching identifizieren wir präzise deine emotionalen Stressspuren im Gehirn und beheben sie. Wir beschäftigen uns während einer Sitzung mit deinem Kernthema. Im Prozess sorgen wir für eine Emotionsregulation. Dafür holen wir dein Problem an die Oberfläche des Bewusstseins. Wir betrachten es von allen Seiten und geben ihm einen Schubs, damit es auf neuronaler Ebene verarbeitet werden kann. Wir bringen somit deine dysfunktionalen Emotionen wieder in die Funktion. Nach dem Coaching dienen dir deine Emotionen wieder als natürliche Kraftquellen.

Und was passiert im Gehirn?

Vereinfacht ausgedrückt besteht unser Gehirn aus einem zentralen Steuerungsnetzwerk und einem Stressnetzwerk. Das Steuerungsnetzwerk steuert situationsangemessenes Handeln und reguliert unsere Emotionen. Das Stressnetzwerk wird bei stressenden und stark bewegenden Emotionen aktiviert. Beide Netzwerke konkurrieren und Ressourcen und werden sich in der Regel einig.

Bei starkem emotionalen Stress wird das Steuerungsnetzwerk blockiert und kann den emotionalen Stress nicht mehr regulieren. Das Stressnetzwerk (speziell die Amygdala, unser emotionales Alarmzentrum) hat die Oberhand gewonnen und vereinnahmt den Großteil der Ressourcen im Gehirn. Du bist deinen Emotionen ausgeliefert und gehst sinnbildlich an die Decke.

Gezielt auf dein Thema aktivieren wir beide Areale des Gehirns, und verteilen die Ressourcen wieder gerecht, sodass sich beide Netzwerke einig werden. Wir regulieren damit deinen Emotionalen Stress und du kommst dadurch wieder in deine natürliche Handlung.

Wenn du mehr dazu erfahren möchtest oder dich für eine persönliche Veränderung begleiten lassen willst, dann schreibe mich gerne hier an oder nutze die Schaltfläche unten für ein kostenloses Erstgespräch, bei dem wir über deine Herausforderungen sprechen können.